Propan (R290): das Kältemittel der Zukunft für deine Wärmepumpe

Wenn du heute über eine Wärmepumpe nachdenkst, entscheidest du dich nicht nur für eine Heizung, sondern für eine Technik, die 15 bis 20 Jahre laufen soll. Genau deshalb lohnt sich ein Blick auf das Kältemittel im Inneren. Bei HeroWerk verbauen wir von vornherein Geräte mit dem natürlichen Kältemittel Propan, kurz R290. Hier erfährst du, warum das die clevere Wahl ist, nicht nur für die Umwelt, sondern für deinen Geldbeutel über die nächsten Jahrzehnte.

Was ist GWP, und warum ist R290 so sauber?

Jedes Kältemittel hat ein Treibhauspotenzial, auf Englisch Global Warming Potential, kurz GWP. Dieser Wert sagt aus, wie stark ein Stoff im Vergleich zu CO2 zur Erderwärmung beiträgt, wenn er entweicht. CO2 selbst hat dabei den Referenzwert 1. Je niedriger der GWP, desto klimafreundlicher das Kältemittel.

Propan (R290) ist ein natürliches Kältemittel aus der Gruppe der Kohlenwasserstoffe. Es kommt in der Natur vor und muss nicht synthetisch hergestellt werden. Sein GWP liegt bei rund 3. Zum Vergleich:

  • R290 (Propan, natürlich): GWP rund 3
  • R32 (synthetisch, modern): GWP rund 675
  • R410A (synthetisch, früher üblich): GWP rund 2.088

R290 ist damit um ein Vielfaches klimafreundlicher als die synthetischen Kältemittel. Sollte einmal etwas Kältemittel entweichen, ist die Umweltwirkung minimal.

Zukunftssicher dank EU-Recht: die F-Gase-Verordnung

Die synthetischen Kältemittel stehen nicht zufällig unter Druck. Die EU hat mit der F-Gase-Verordnung (EU 2024/573, in Kraft seit März 2024) festgelegt, dass die Mengen klimaschädlicher Kältemittel mit hohem Treibhauspotenzial Schritt für Schritt reduziert werden, der sogenannte Phase-down. Bis 2050 sollen diese Stoffe praktisch vollständig vom Markt verschwinden.

Für Wärmepumpen wird das konkret: Ab 2027 dürfen neue Monoblock- und Split-Luft-Wasser-Wärmepumpen bis 12 Kilowatt mit einem Kältemittel über GWP 150 nicht mehr in Verkehr gebracht werden. Das betrifft auch R32. Natürliche Kältemittel wie R290 liegen mit ihrem GWP von rund 3 weit darunter und sind von diesen Beschränkungen nicht betroffen. Wer heute auf R290 setzt, kauft eine Technik, die das Gesetz von morgen schon heute erfüllt.

Gut zu wissen: Wenn du bereits eine Anlage mit R32 oder R410A hast, darfst du sie weiter betreiben, warten und reparieren. Es geht hier um Neugeräte, nicht um ein Betriebsverbot für Bestandsanlagen.

Warum alte Kältemittel auf Dauer teuer werden

Der Phase-down hat eine direkte Folge für den Geldbeutel: Weil die verfügbaren Mengen synthetischer Kältemittel von Jahr zu Jahr sinken, wird der Stoff für Wartung und Nachfüllung knapper und teurer. Beim älteren Kältemittel R410A lässt sich das schon heute beobachten. Marktbeobachtungen zeigen, dass sich der Kilopreis für R410A in wenigen Jahren vervielfacht hat. Für Besitzer solcher Anlagen kann das bei einer späteren Wartung oder Reparatur teuer werden, und in einigen Jahren kann die Verfügbarkeit zum Problem werden.

Wer dagegen auf das natürliche, breit verfügbare R290 setzt, muss sich um steigende Kältemittelpreise und Verfügbarkeitsengpässe keine Sorgen machen.

Das Marktsignal: selbst der Erfinder von R32 setzt auf R290

Man muss kein Prophet sein, um zu sehen, wohin die Reise geht. Ausgerechnet Daikin, das Unternehmen, das das Kältemittel R32 ab 2012 als erster Hersteller weltweit eingeführt hat, setzt bei neuen Wärmepumpen inzwischen verstärkt auf R290. Die neue Wohngebäude-Baureihe Daikin Altherma 4 H mit natürlichem Kältemittel R290 kam im Herbst 2024 auf den Markt und erreicht Vorlauftemperaturen bis 75 Grad Celsius. Wenn sogar der Pionier des einen Kältemittels beim nächsten auf Propan umschwenkt, ist das ein deutliches Signal: Der Markt hat sich faktisch für die natürlichen Kältemittel entschieden.

Auch im Altbau stark: hohe Vorlauftemperaturen

Ein verbreitetes Vorurteil lautet: Wärmepumpen funktionieren nur im Neubau mit Fußbodenheizung. Für R290 stimmt das so nicht. Propan-Wärmepumpen erreichen Vorlauftemperaturen von bis zu rund 75 Grad Celsius. Damit werden auch klassische Heizkörper im teilsanierten oder unsanierten Altbau zuverlässig warm, selbst an kalten Wintertagen. Wie das konkret bei dir aussieht, klären wir bei der Wärmepumpe im Altbau und in der sauberen Dimensionierung deiner Anlage.

Bares Geld: der Effizienzbonus

Der Umstieg auf ein natürliches Kältemittel wird zusätzlich belohnt. Im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) gibt es über die KfW einen Effizienzbonus von 5 Prozent, wenn deine Wärmepumpe ein natürliches Kältemittel wie R290 nutzt (oder Erdreich, Wasser bzw. Abwasser als Wärmequelle erschließt). Dieser Bonus ist mit weiteren Boni kombinierbar, die staatliche Gesamtförderung ist auf maximal 70 Prozent gedeckelt. Welche Bausteine in deinem Fall zusammenkommen, zeigen wir dir bei der Förderung in Hannover.

Und für die Region Hannover wichtig: Das lokale Förderprogramm proKlima setzt bei Luft-Wasser-Wärmepumpen ein natürliches Kältemittel voraus. Mit R290 erfüllst du diese Bedingung von Anfang an. Mehr dazu auf unserer Seite zu proKlima Hannover.

Warum HeroWerk von vornherein auf R290 setzt

Der Markt hat sich faktisch für die natürlichen Kältemittel entschieden, und wir orientieren uns an der besseren Zukunftsentscheidung für dich, nicht daran, dir heute günstige Technik zu verkaufen, die dich morgen teuer zu stehen kommt. Die Geräte, die wir verbauen, zum Beispiel die Wolf CHA-Serie und die Vaillant aroTHERM plus, arbeiten bereits mit dem natürlichen Kältemittel R290. So bekommst du eine Anlage, die heute förderfähig, altbautauglich und auf Jahre hinaus zukunftssicher ist. Eine Entscheidung, die du in zehn Jahren nicht bereust.

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Du willst wissen, ob eine Propan-Wärmepumpe zu deinem Haus passt und welche Förderung für dich drin ist? Dann buche jetzt dein kostenloses Erstgespräch mit HeroWerk. Wir schauen uns deine Situation an, rechnen ehrlich durch und zeigen dir den Weg zur passenden Anlage. Unverbindlich und transparent.

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