proKlima: dein regionaler Förder-Bonus in der Region Hannover
Wer in der Region Hannover eine Wärmepumpe einbaut, kann zwei Fördertöpfe kombinieren: die bundesweite KfW-Förderung und den regionalen Zuschuss von proKlima. Das Geld gibt es zusätzlich zur KfW, aber es ist an klare Bedingungen geknüpft. Damit du nicht aus Versehen einen Zuschuss verschenkst, erklären wir hier transparent, wer ihn bekommt, wie viel drin ist und worauf du achten musst.
Wohnst du im Fördergebiet?
proKlima fördert nicht in ganz Niedersachsen, sondern nur in der Region Hannover und einigen Nachbarkommunen. Aktuell sind das: Hannover, Hemmingen, Laatzen, Langenhagen, Ronnenberg und Seelze. Liegt dein Haus außerhalb, greift proKlima nicht, die KfW-Förderung bekommst du trotzdem. Ob deine Gemeinde dabei ist, prüfen wir mit dir direkt bei der Beratung.
Wie viel gibt es?
proKlima bezuschusst bis zu 5 % der förderfähigen Kosten deiner Wärmepumpe, gedeckelt auf maximal 1.500 €. „Bis zu" heißt: Es ist eine Obergrenze, kein fester Betrag, die genaue Höhe hängt von deinen förderfähigen Kosten ab. Bei einem typischen Wärmepumpen-Projekt mit 30.000 € förderfähigen Kosten sind das 1.500 €, die obendrauf kommen. Den individuellen Betrag rechnen wir dir im Erstgespräch aus.
Die technischen Bedingungen
proKlima zahlt nur, wenn die Anlage bestimmte Anforderungen erfüllt. Die wichtigsten:
- Natürliches Kältemittel bei Luft/Wasser-Wärmepumpen (z. B. Propan/R290).
- Pufferspeicher mindestens der Energieeffizienzklasse B.
- Betrieb mit Strom aus erneuerbaren Energien — per Ökostromtarif oder eigener PV-Anlage ab 2 kWp.2
- Hydraulischer Abgleich nach den proKlima-Anforderungen.
- Niedrige Auslegungs-Vorlauftemperatur: höchstens 55 °C im Ein-/Zweifamilienhaus.
Genau solche Anlagen planen und bauen wir ohnehin. Wir achten von vornherein darauf, dass deine Wärmepumpe diese Kriterien erfüllt, damit der Zuschuss nicht an einer Formalie scheitert.
Ökostrom: in den meisten Fällen kein Hindernis
Die Bedingung „Strom aus erneuerbaren Energien" klingt nach einem großen Schritt. Für die meisten Kunden in der Region Hannover ist sie aber bereits erfüllt oder leicht zu lösen.
„Muss ich zu enercity wechseln?"
Nein. proKlima schreibt keinen bestimmten Anbieter vor — die Richtlinie verlangt „Strom aus erneuerbaren Energiequellen", unabhängig vom Versorger.2 Jeder Ökostromtarif mit 100 % erneuerbarer Energie erfüllt die Bedingung. Wer bereits bei einem Ökostromanbieter ist, muss nichts tun.
„Ich bin bei enercity — habe ich automatisch Ökostrom?"
Ja. enercity liefert nach eigenen Angaben alle Stromtarife standardmäßig als 100 % Ökostrom aus TÜV-SÜD-zertifizierter Erzeugung.1 Wer in Hannover Strom von enercity bezieht, erfüllt die proKlima-Ökostrom-Bedingung also bereits.
„Mein Stromvertrag läuft noch — muss ich mit dem Einbau warten?"
Nein. Dein laufender Vertrag hält dich nicht auf, und du musst auch nicht auf sein Ende warten — aus zwei Gründen:
- Eine eigene Photovoltaik-Anlage ab 2 kWp erfüllt die Ökostrom-Bedingung bereits, ganz ohne Tarifwechsel.2
- Und der Ökostrom-Nachweis muss laut proKlima-Richtlinie erst zur Auszahlung der Förderung vorliegen — nicht bei der Antragstellung und nicht beim Einbau.2
Deine Wärmepumpe wird also sofort geplant und gebaut. Welcher Ökostrom-Weg für dich der einfachste ist — ein Tarifwechsel oder deine eigene PV-Anlage — klären wir parallel im kostenlosen Erstgespräch. Du verlierst dadurch keine Zeit.
„Und der Strom für die Wärmepumpe — ist der nicht teuer?"
Im Gegenteil. Für Wärmepumpen gibt es eigene, vergünstigte Heizstrom-Tarife. Bekommt deine Wärmepumpe einen eigenen Stromzähler, kannst du einen solchen Tarif nutzen — im Arbeitspreis rund 9 ct/kWh günstiger als gewöhnlicher Haushaltsstrom.34 Ob sich ein eigener Zähler für dich rechnet, prüfen wir gemeinsam im Erstgespräch.
Der häufigste Stolperstein: der richtige Zeitpunkt des Antrags
Grundsätzlich muss der proKlima-Antrag gestellt sein, bevor das Vorhaben beginnt (also vor der Auftragsvergabe an den Handwerker). Es gibt eine Ausnahme, wenn du parallel die KfW-/BEG-Förderung nutzt: Dann ist der proKlima-Antrag auch nach der Auftragsvergabe möglich, er muss aber innerhalb von vier Wochen nach Eingang deines BEG-Bescheids eingereicht werden. Diese Fristen behalten wir für dich im Blick, damit nichts durchrutscht.
proKlima + KfW: zwei Töpfe, ein Projekt
proKlima ist zusätzlich zur KfW-Förderung gedacht und ausdrücklich mit der bundesweiten BEG-Förderung kombinierbar. Während die KfW bis zu 70 % der förderfähigen Kosten übernimmt, kommt der proKlima-Zuschuss obendrauf. Wir beantragen beide Töpfe und sorgen dafür, dass sie sich nicht gegenseitig blockieren.
So läuft es mit uns
Du musst dich um die Bedingungen nicht selbst kümmern. Im kostenlosen Erstgespräch prüfen wir, ob dein Wohnort im Fördergebiet liegt, ob deine geplante Anlage die technischen Kriterien erfüllt und welcher Betrag für dich realistisch ist. Den Antrag stellen wir fristgerecht, du bekommst die Förderung, die dir zusteht, ohne Papierkram.
Dein nächster Schritt: Lass uns prüfen, ob du den proKlima-Bonus bekommst, kostenlos und unverbindlich.
Stand: Juni 2026. Förderbedingungen können sich ändern; maßgeblich ist die jeweils gültige proKlima-Richtlinie. Wir prüfen deinen Einzelfall im Erstgespräch.